Wir gegen Viren
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Elektronenmikroskop-Aufnahme von Noro-Viren. Quelle: Robert Koch-Institut/Dr. Hans R. Gelderblom

WAS IHR MAGEN GAR NICHT MAG: MAGEN-DARM-VIREN.

Eigentlich wird der Magen von Viren gefürchtet. Seine Säure können die meisten nicht überleben. Einige Krankheitserreger schaffen es dennoch. So nistet sich beispielsweise das Noro-Virus (s. Bild oben) in der Darmschleimhaut ein und vermehrt sich dort. Typisch bei einer Norovirus-Infektion ist plötzliche Übelkeit, Erbrechen, teilweise auch Durchfall. Durch den starken Flüssigkeitsverlust wird der Körper allgemein geschwächt.

Eine Impfung zum Schutz vor Noro-Viren gibt es nicht. Also können Sie Ihr Ansteckungsrisiko nur durch sorgfältige Hygiene senken, wie in den Hygienetipps vorgestellt.

Beachten Sie bei der Zubereitung von Essen: Eier, Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte bitte immer richtig durchgaren. Angenehmer Nebeneffekt: Sie schützen sich gleichzeitig vor bakteriellen Erregern von Magen-Darm-Infektionen, wie etwa den Salmonellen.

Magen-Darm-Infektionen sind oft sehr ansteckend. Beim Norovirus sind selbst kleinste Spuren von Stuhl oder Erbrochenem eine große Ansteckungsgefahr. Durch sorgfältiges Händewaschen und Säubern des benutzten Sanitärbereichs können Erkrankte und Kontaktpersonen dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verringern. Um andere nicht anzustecken, sollte man die Krankheit erst kurieren, bevor man wieder in die Schule oder zur Arbeit geht.

Ein Foto von einer Sportlerin, die demonstriert, wie man die Hände wäscht und vom Gesicht fernhält.

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